von Christian Roppelt

Philosophieren und streiten über die Zukunft der Arbeit

Quelle: attentum

Wie wird sich die Digitalisierung auf unser Leben auswirken?

Welche Folgen wird die Digitalisierung für Bildung, Entwicklung und Arbeitsbedingungen unserer nächsten Generationen haben?
Über diese Fragen stritt der Philosoph und Publizist Richard David Precht leidenschaftlich mit Bernd Osterloh, Vorsitzender Konzernbetriebsrat Volkswagen AG, Florian Klages, Leiter People & Culture bei Axel Springer sowie Prof. Dr. Gunther Olesch von Phoenix Contact und Prof. Dr. Hilmar Schneider vom Institut zur Zukunft der Arbeit.

Unsere Schulen zerstören die angeborene Neugier

Richard David Precht kritisierte das Festhalten an dem „Mythos des Rechtes auf Arbeit“ in Anbetracht der Prognose, dass die Digitalisierung in Zukunft Millionen von Jobs verschwinden lässt. Anderseits sieht er die Lösung in einer Bildungsrevolution und stellt das deutsche Bildungssystem an den Pranger: „Die Anforderungen der zukünftigen Lebens- und Arbeitswelt verlangen nach kreativen Problemlösern und nicht nach Köpfen, die wie Aktenordner mit totem Wissen angefüllt sind. Welchen Sinn macht es, 100 000 Stunden zu lernen, wenn so wenig davon in Erinnerung bleibt? Welche ungeheure Verschwendung von Zeit und Energie liegt hier vor? Wie viel angeborene Neugier wird dabei von der Schule zerstört? Wären unsere Schulen Unternehmen, sie wären längst pleite.“ (Artikel Precht)

Es braucht ein Umdenken zum kreativen Lernen und agilen Arbeiten

Anstatt nur über Vorgaben das Lernen und Arbeiten zu steuern, sollte mehr kreatives Mitgestalten gefördert werden. Da sich die Welt immer schneller ändert, wird es in Zukunft entscheidend sein, eigene Erfahrungen machen zu dürfen, um aus Fehlern nachhaltig lernen zu können. Das erfordert Mut aber vor allem ein Umdenken zu kreativen sowie agilen Lern- und Arbeitsmethoden. Das bedeutet aber auch, dass Unternehmen ihre Angst- und Versagenskultur und somit ihren Führungsstil überdenken müssten.

Unsere Lehren von Future of Work in Industry

Bei dem Kongress wurden innovative Lösungen besprochen und Networking betrieben. Wir tauschten uns mit Geschäftsführern, Führungskräften, sowie Entscheidern und Personalverantwortlichen über die Trends der Industrie 4.0 und deren Auswirkungen auf die Arbeitswelt von morgen aus. In vielen Punkten konnten wir von attentum unseren Beratungsansatz wiederfinden. Wir sehen uns bestätigt, dass unsere Ideen und Lösungen unserer Potenzialanalyse, unseres kreativen und innovativen Arbeitens, sowie agilen Führens am Puls der Zeit stehen und wir den Finger in die richtigen Schmerzpunkte der Unternehmen legen.

Wir freuen aber auch, neue Erkenntnisse und Erfahrungsberichte in unsere zukünftige Arbeit einfließen zu lassen.

Weitere INFOS -HIER können Sie unsere Broschüre downloaden

 

 

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